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18.05.2026 therapie MÜNCHEN

Zyklusgesundheit in der Physiotherapie

Wissen wir genug über den weiblichen Körper, um ihn in der Physiotherapie wirklich angemessen behandeln zu können? Genau dieser Frage widmet sich ein Vortrag auf der therapie MÜNCHEN 2026. Im Mittelpunkt stehen die zyklischen Besonderheiten des weiblichen Körpers und die Auswirkungen, die sie auf Befund, Therapieplanung und Behandlungserfolg haben können.

Noch immer orientieren sich Forschung und Praxis häufig am „männlichen Standard“, mit möglichen Folgen für die Behandlungsqualität anderer Geschlechter. Die Referentinnen Leonie Walter, Physiotherapeutin, Promotionsstudentin und Lecturer am Alma Mater Europaea Campus Wien und Marina Schulz, Physiotherapeutin (BSc., MSc.) und Lehrbeauftragte TH Rosenheim, greifen diese Wissenslücke auf und lenken den Blick auf sogenannte Gender Gaps in Medizin, Sport und Physiotherapie.

In ihrem Vortrag machen sie deutlich, dass der weibliche Zyklus, aber auch Schwangerschaft und Wechseljahre keine Randthemen sind, sondern Faktoren, die den Therapieerfolg maßgeblich beeinflussen können.

Behandelt werden dabei der aktuelle Wissensstand zur weiblichen Physiologie in der physiotherapeutischen Praxis, die Berücksichtigung unterschiedlicher Lebensphasen sowie die Frage, wie sich zyklusbezogene Aspekte sinnvoll in den Praxisalltag und die Differenzialdiagnostik integrieren lassen. So eröffnet der Vortrag neue fachliche Perspektiven auf eine Physiotherapie, die geschlechtersensibler und passgenauer auf unterschiedliche Bedürfnisse eingeht.

Der Vortrag „Zyklusgesundheit in der Physiotherapie“ findet am 20. Juni von 13:00 bis 14:30 Uhr im Kongress der therapie MÜNCHEN 2026 statt. Die Teilnahme ist nur mit einem Kongressticket möglich.

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