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Das Bobath Konzept in der Neurorehabilitation Erwachsener (S-24)

Anhand eines Patienten Beispiels wird das gegenwärtige Bobath Konzept erläutert und das clinical reasoning über das Modell of Bobath Clinical Practice erklärt (MBCP)

Stadtgebiet
15:00 - 16:30 Uhr Sa. 20. Juni

Kurzbeschreibung

2 Unterrichtseinheiten / Fortbildungspunkte

Beschreibung

1. Ein lebendiges Konzept, das auf gegenwärtiger Bewegung und Neurowissenschaften basiert
2. Inklusiv, sodass es für ein breites Kundenspektrum genutzt werden kann
3. Individualisiert, basierend auf dem Verständnis, dass die Neuropathologie den gesamten Menschen betrifft
4. Ein Problemlösungsansatz mit Schwerpunkt auf der Integration von Körperhaltung und Aufgabenausführung, angemessener Manipulation sensorischer Inputs (Fazilitation) und sinnvoller Aufgabenauswahl
5. Beeinflusst durch die gelebten Erfahrungen der Person vor und nach der Läsion
6. Ein zielorientierter, multidisziplinärer 24-Stunden-Ansatz zur Förderung von Aktivität und Partizipation und damit zur Unterstützung der Übertragung therapeutischer Ziele in die tägliche Routine
7. Nicht exklusiv, was die Einbeziehung von Zusatztherapien in den Therapieplan ermöglicht
Motorische Kontrolle: Integration von Haltung und Bewegung – Die Bobath-Therapie betrachtet die Integration von Haltung und Bewegung als untrennbar und voneinander abhängig.
Die Rolle sensorischer Inputs bei der motorischen Kontrolle – Bobath-Interventionen zielen darauf ab, eine reichhaltige Quelle afferenter Informationen bereitzustellen, um das Körperschema aufrechtzuerhalten, wiederherzustellen oder zu aktualisieren, sodass die Feedforward-Haltungskontrolle und Bewegungskontrolle optimiert werden.
Facilitation als einzigartige Bobath-Fähigkeit – Die Manipulation somatosensorischer Informationen wird als Facilitation beschrieben, die von der stereognostischen Fähigkeit des Therapeuten (der Fähigkeit, therapeutische Handhabung zu interpretieren, zu integrieren und auszuführen) abhängt und dazu dient, eine Bewegung/Aufgabe zu ermöglichen, die auch auf Interaktions- und Kommunikationsfähigkeiten (verbal und nonverbal) sowie der Manipulation der Umgebung, Haltung und/oder Aufgabe basiert.
Visuell-räumliche kinästhetische Wahrnehmung – Die IBITA-Instruktoren beschrieben eine visuelle räumliche Wahrnehmung des Körpers des Patienten, die die propriozeptive und kinästhetische Kommunikation ihrer Hände und ihres Körpers beeinflusst, was ihr klinisches Denken iterativ informiert und eine weitere Dimension hinzufügt.

Referent*in

Co-Referent

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

MOC - K2A

Adresse
Lilienthalallee 40 80939 München
Kontakt
Website: https://moc-muenchen.de/de/