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Muss ein Kreuzband wirklich operiert werden? (S-03)

Neue Evidenz, Cross Bracing Protocol und klinische Konsequenzen

Stadtgebiet
10:30 - 12:00 Uhr Fr. 19. Juni

Kurzbeschreibung

2 Unterrichtseinheiten / Fortbildungspunkte

Beschreibung

Dieser Vortrag basiert auf aktuellen klinischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen und setzt sich kritisch mit verbreiteten Kontroversen rund um die Behandlung von Verletzungen des vorderen Kreuzbandes (VKB) auseinander.

Im Rahmen des Vortrags werden unter anderem folgende Fragestellungen beleuchtet:

Kann ein Kreuzbandriss spontan heilen?

Ist eine operative Versorgung zwingend erforderlich, um zum Sport zurückzukehren?

Besteht ein erhöhtes Risiko für erneute Knieverletzungen bei Verzicht auf eine VKB-Rekonstruktion?

Welche Behandlungsansätze sind evidenzbasiert?

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Cross Bracing Protocol (CBP): dessen Wirkmechanismen, der aktuellen wissenschaftlichen Entwicklung sowie dem physiotherapeutischen Management im Rahmen dieses Konzepts. Zudem wird dargestellt, wie eine Behandlung nach dem CBP in der klinischen Praxis aussehen kann.

Ergänzend werden psychosoziale Faktoren thematisiert, die für den Heilungsverlauf und die Entscheidungsfindung bei VKB-Verletzungen von zentraler Bedeutung sind.

Ziel dieses Vortrags ist es, fundiertes klinisches und wissenschaftliches Wissen zu vermitteln, um über zeitgemäße Behandlungsoptionen bei VKB-Verletzungen aufzuklären und bestehende Managemententscheidungen kritisch zu hinterfragen.

Referent*in

Co-Referent

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

MOC - K2A

Adresse
Lilienthalallee 40 80939 München
Kontakt
Website: https://moc-muenchen.de/de/