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Rehasport im Fokus: Wohin entwickelt sich die Versorgung?
Wie steht es um den Rehasport heute und wohin entwickelt er sich? Auf der therapie MÜNCHEN 2026 rückt eine politische Podiumsdiskussion genau diese Fragen in den Mittelpunkt.
Unter dem Titel „Rehasport in Bayern – Impulse für eine starke bundesweite Rehasport-Struktur“ diskutieren Expertinnen und Experten aus Praxis, Wissenschaft, Medizin und Industrie aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen im Rehasport.
Strukturen, Fachkräfte und Digitalisierung im Rehasport
Im Mittelpunkt stehen Fragen, die den Rehasport unmittelbar betreffen: Wie sind Strukturen und Abläufe organisiert - von der ärztlichen Verordnung bis zur Teilnahme an Rehasportangeboten? Wo liegen typische Hürden im Versorgungsalltag? Und wie lässt sich der zunehmende Mangel an Übungsleitenden einordnen?
Auf Basis aktueller Umfrageergebnisse geht die Runde der Frage nach, ob tatsächlich ein strukturelles Defizit besteht und wo konkrete Engpässe im Angebot von Rehasportgruppen entstehen.
Auch die Abrechnung wird thematisiert: Neben etablierten Verfahren werden digitale Lösungen und zukünftige Entwicklungen beleuchtet.
Die Podiumsdiskussion bietet Raum für Austausch, offene Fragen und Best-Practice-Beispiele. Gleichzeitig wird diskutiert, welche Impulse Bayern als Modellregion für eine starke bundesweite Rehasport-Struktur geben kann.
Zu den Podiumsteilnehmenden gehören:
- Dr. Ute Löffler (Abteilungsleiterin und Sportärztin des TSV Illertissen 1862)
- Holger Lerch (Geschäftsbereichsleiter) und Patrick Krüger (Sales, Marketing, Operations)
- Prof. Dr. Wolfgang Kemmler, Wissenschaftler im Bereich Gesundheits- und Bewegungsforschung
Die Moderation übernimmt Nils Hey (pt – Zeitschrift für Physiotherapeuten).
Die Podiumsdiskussion findet am 19. Juni 2026 von 12:00 bis 13:00 Uhr statt. Der Besuch ist mit einem Messe- oder Kongressticket möglich.