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27.04.2026 therapie MÜNCHEN

Clinical Reasoning im Bobath-Konzept

Beobachtung, individuelle Befundung, persönlicher Kontext: Im Bobath-Konzept greifen diese Elemente eng ineinander. Monika Kunst, Physiotherapeutin und Bobath-Lehrtherapeutin, macht auf der therapie MÜNCHEN 2026 nachvollziehbar, wie daraus ein individuelles therapeutisches Vorgehen entsteht.

Im Mittelpunkt steht der Clinical-Reasoning-Prozess im Bobath-Konzept – also die Frage, wie Therapeutinnen und Therapeuten zu einem zunehmend tieferen Verständnis für die Ressourcen und Schwierigkeiten eines Menschen in seinem persönlichen Umfeld gelangen. Ausgangspunkt sind dabei die Klärung des Anliegens sowie ein individueller Untersuchungs- und Befundungsprozess. Darauf aufbauend entsteht ein Behandlungsplan, der nicht nur auf die Patientin oder den Patienten, sondern auch auf deren Bezugspersonen und den jeweiligen Lebenskontext abgestimmt ist.

In ihrem Vortrag beleuchtet Monika Kunst, welche Prinzipien diesen Denk- und Entscheidungsprozess prägen. Dazu gehören Ganzheitlichkeit, die Berücksichtigung von Individualität, Selbständigkeit und Autonomie, die Einbeziehung von Eigenaktivität sowie ein klarer Alltagsbezug. Anhand eines Beispiels zeigt sie auf, wie dieses Vorgehen im Bobath-Konzept konkret analysiert und therapeutisch umgesetzt werden kann.

Der Vortrag „Clinical Reasoning im Bobath Konzept“ findet am 20. Juni 2026 von 10:30 bis 12:00 Uhr auf dem Kongress der therapie MÜNCHEN statt. Die Teilnahme ist mit einem Kongressticket möglich.

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