Kongress

S-05 - Tendinopathie der Rotatorenmanschette

Wenn die Schulter nicht mehr so will wie der Sportler*in / Patient*in will!

Kurzbeschreibung

Grundlagenseminar (ohne Vorkenntnisse)
2 Unterrichtseinheiten / Fortbildungspunkte

Beschreibung

Schulterschmerzen treten im klinischen Alltag relativ häufig auf und haben eine Lebenszeitprävalenz von 70% (Cadogan et al. 2011). Die Tendinopathie der Rotatorenmanschette macht laut der Forschergruppe um Jeremy Lewis 50-85% aus (Lewis et al. 2016). Persistierende Schmerzen sind hierbei keine Seltenheit und 40-50% der Betroffenen leiden nach einem Jahr noch immer unter Schmerzen (Croft et al. 1996, Urwin et al. 1998, van der Windt et al. 1996). Aufgrund der Komplexität der Schulter und der Nähe zur Halswirbelsäule ist die Differentialdiagnose für viele Klinker eine Herausforderung. Auch zeigen neuere Studien das psychosoziale Faktoren einen höheren Einfluss auf die Prognose des Patienten*in haben als eine strukturelle gestellte Diagnose (Chester et al. 2016). Somit wird das klinische Bild bei Schulterschmerzen oftmals noch nebulöser. In der Behandlung gibt es eine Vielzahl an Optionen, die dem Kliniker zu Verfügung stehen. Hier ist - wie so oft die Frage - was ist die effektivste Behandlung für meinen Patienten*in und welche Dinge muss ich in der Kommunikation beachten? In diesem Vortrag wird der Referent auf die genannten Unklarheiten eingehen und den Teilnehmer*innen praktische Tipps für den klinischen Alltag vermitteln. Die Evidenz zum Thema Anamnese, klinische Untersuchung und Behandlung wird anhand eines Badmintonspielers mit Schulterschmerzen erläutert. Die Teilnehmer werden hierbei interaktiv miteinbezogen!

Referent: