Kongress

S-20 - Sprünge in der Rehabilitation

Einordnung, Tests, Übungen & Coaching

Kurzbeschreibung

Grundlagenseminar (ohne Vorkenntnisse)
2 Unterrichtseinheiten / Fortbildungspunkte

Beschreibung

Wenn es darum geht, Patienten nach einem Trauma oder einer Operation an der unteren Extremität wieder zurück zu dynamischen Belastungen oder sprungintensiven Sportarten zu begleiten, ist eine sinnvolle Systematik wichtig. Der Sportler sollte vor allem auf zukünftige Belastungen so vorbereitet sein, dass Überlastungen möglichst vermeidet werden. Durch gezielte Modifikation lässt sich die Sprungaufgabe einfacher (Regression) oder schwerer (Progression) gestalten. Insbesondere bei Sprüngen ist es wichtig, die richtige Dosierung für die jeweilige Rehabilitationsphase oder das Niveau des Trainierenden zu finden. Erlernt werden soll die Fähigkeit, wie auf einem Mischpult, die Charakteristika von Sprüngen so anzupassen, dass sie individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt werden. Je nachdem in welcher Rehaphase sich der Patient befindet, wird durch verändern der jeweiligen Regler (z.B.: Sprungform und Richtung) eine fordernde Übung gefunden, um den Patienten seinem Ziel näher zu bringen. Besprochen wird außerdem die praktische Umsetzung am Patienten und das coachen von Feinheiten.

Referent: